Restaurant Bürgisweierbad Madiswil.
Ein Haus blüht auf
Nach bewegten Jahren ist im traditionsreichen Bürgisweierbad wieder mehr Ruhe eingekehrt. Mit viel Fingerspitzengefühl, grossem Respekt vor der Geschichte des Hauses und einer klaren Vision hat Heidi Ott den beliebten Landgasthof im Frühling 2026 neu eröffnet. Heute verbindet das Bürgisweierbad Bewährtes mit neuen Ideen – und blickt voller Zuversicht in die Zukunft.
Text: PR / pj / Fotos: zvg
Datum: 18. September 2026
Manche Häuser sind mehr als ein Restaurant. Sie sind Erinnerungsorte und Teil der regionalen Identität. Das Bürgisweierbad in Madiswil gehört zweifellos dazu. Nach einer bewegten Zeit öffneten sich im Frühling 2026 die Türen erneut – umfassend renoviert, technisch modernisiert und dennoch mit dem vertrauten Charme vergangener Zeiten. Das Ziel war nie, das traditionsreiche Haus neu zu erfinden, sondern seine Geschichte behutsam weiterzuschreiben.
Dass heute wieder Leben im Bürgisweierbad eingekehrt ist, hat viel mit Heidi Ott zu tun. Die neue Gastgeberin bringt grosse Erfahrung in der Gastronomie mit. Ihre familiären Wurzeln reichen väterlicherseits bis ins 16. Jahrhundert zurück, als ihre Vorfahren in Mettmenstetten eine Weinschenke mit Rebbau führten. In den 1970er-Jahren übernahm sie das Restaurant Alpenblick in Mettmenstetten und führte es mehrere Jahre erfolgreich. Das Wirtschaftspatent besitzt sie seit damals.
Auch das Emmental begleitet sie seit ihrer Kindheit. Die Besuche bei ihrer Tante und deren Wirtshaus weckten früh die Liebe zur Gastfreundschaft. Später kehrte Heidi Ott mit ihrer eigenen Familie immer wieder als Gast ins Bürgisweierbad ein. Noch heute erinnert sie sich an einen Ausflug, bei dem ihr Vater beim Vorbeifahren sagte: «Das ist aber ein schöner Betrieb.» Jahrzehnte später selbst Gastgeberin an diesem Ort zu sein, schliesst für sie einen besonderen Kreis.
Im Mittelpunkt stehen Gastfreundschaft sowie eine saisonale, ehrliche Küche. Ob klassischer Restaurantbesuch, Familienfeier oder gemütliche Einkehr nach einem Spaziergang: Das Bürgisweierbad möchte wieder ein Ort sein, an dem sich Gäste wohlfühlen, feine regionale Küche geniessen und gerne verweilen.
Doch die Pläne reichen über die Gastronomie hinaus. Bereits im Herbst soll in der Schüür eine frei zugängliche Ausstellung entstehen – mit einer eindrücklichen Sammlung von Kristallen und Natursteinen sowie wechselnden Präsentationen regionaler Künstlerinnen, Künstler und Produzenten. In diesem Zusammenhang wird es auch eine Verkaufsecke geben. Der Erlös aus den verkauften Artikeln geht zu 100 Prozent an die «Heidi Ott Stiftung HelferHilfe – Tiere in Not».
Ende November folgt dann erstmals ein stimmungsvolles «Wiehnachtsdörfli», das Kulinarik, Kunsthandwerk und Begegnungen in vorweihnachtlicher Atmosphäre vereinen soll. Regionale Spezialitäten, liebevoll dekorierte Holzhäuschen sowie Kunst und Handwerk aus der Region sollen das Erlebnis prägen. So entwickelt sich das Bürgisweierbad Schritt für Schritt wieder zu einem Ort, an dem Genuss, Tradition, Regionalität und Gastfreundschaft selbstverständlich zusammengehören.
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