Erlebnisoper Langenthal
Ein zündendes Spektakel – nicht nur für Opernfans
Die Première der Erlebnisoper Langenthal stiess auf grosse Begeisterung. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Ofenhalle wurde die humorvolle Produktion mit langanhaltendem Beifall und zahlreichen Bravo-Rufen gewürdigt. Unter der einfallsreichen Leitung von Simon Burkhalter entwickelte sich Otto Nicolais Oper «Die lustigen Weiber von Windsor» zu einem abwechslungsreichen Bühnenspektakel.
Text: Eing. / Medienmitteilung / pj / Fotos: zvg
Datum: 13. Juni 2026
Rasante Handlung voller Überraschungen
Verkleidungen, Missverständnisse und ständige Ortswechsel bestimmen das Geschehen. Mal zeigt die Bühne eine englische Vorstadt, dann die herrschaftliche Stube, dann einen geheimnisvollen verlassenen Ort oder ein märchenhafter Sommernachtstraum. Durch die Handlung führt der eigenwillige Hauswart Willi Schüttelspeer, der sich im Verlauf des Stücks als William Shakespeare zu erkennen gibt. Die Handlung in aller Kürze: Der verarmte Falstaff versucht, diverse verheiratete Frauen gleichzeitig zu verführen, um an deren Geld zu gelangen. Zwei gewitzte Damen durchschauen seinen Plan und spielen ihm übel mit, indem sie den Schwerenöter mehrfach blossstellen und öffentlich demütigen.
Eindrucksvolle musikalische Leistung
Als Frau Fluth überzeugt die Berner Sopranistin Rebekka Maeder mit klangvoller Stimme und grosser Ausdruckskraft. Astrid Pfarrer ergänzt als Frau Reich das Ensemble hervorragend, ihre Mezzosopran verleiht der Figur Charakter und Eleganz.
In der Titelrolle beeindruckt Christian Tschelebiew mit einem kraftvollen Bass und viel Bühnenpräsenz. Wolf Latzel gestaltet die Rolle des Herrn Fluth mit markantem Bariton, während Flurin Caduff als Herr Reich durch seinen volltönenden Bassbariton überzeugt. Die Camerata 49 unter der Leitung von Bruno Leuschner begleitet das Geschehen mit Spielfreude und Präzision und bringt die unterschiedlichen musikalischen Facetten der Partitur mühelos zur Geltung.
Die klare Empfehlung: Jetzt Ticket kaufen und sich noch bis 20. Juni von der Kulturperle verzaubern lassen.