Raiffeisenbank Aare-Langete

Fabio Barbotti übernimmt von Daniel Schick

Nach mehreren Jahren in der Bankleitung sowie als Geschäftsstellenleiter in Langenthal übernahm Daniel Schick am 1. April 2006 den Vorsitz der Bankleitung der damaligen Raiffeisenbank Fulenbach-Murgenthal-Langenthal. Während seiner über zwanzigjährigen Amtszeit prägte er die Entwicklung der Bank entscheidend. Er hält einen klaren Fokus auf Kundennähe, Stabilität und regionale Verantwortung. Unter seiner Führung wurde im Jahr 2017 unter anderem der Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Oberes Gäu-Aare sorgfältig vorbereitet und erfolgreich umgesetzt. Per 1. Januar 2026 übernimmt nun Fabio Barbotti die Leitung der Raiffeisenbank Aare-Langete. Mit seiner langjährigen Führungserfahrung im Bankensektor und seinem strategischen Weitblick bringt Fabio Barbotti neue Impulse und eine zukunftsorientierte Perspektive in die Organisation. Der Führungswechsel steht nicht nur für einen personellen Übergang, sondern auch für den Beginn eines neuen Kapitels, in dem Kontinuität und Innovation Hand in Hand gehen.

Langenthal Aussen Kopie

Text: PR, pj / Bilder: zvg
Datum: 26. Dezember 2025

Neuer Bankleiter, bisheriger Bankleiter: Fabio Barbotti (links) und Daniel Schick.

Die Raiffeisenbank Aare-Langete hat sich in den 20 Jahren unter Ihrer Führung stark entwickelt. Was waren die grössten Herausforderungen? Und wie haben Sie diese gemeistert?
Daniel Schick: Die Geschäftsstelle in Langenthal wurde am 1. Mai 1999 eröffnet. Zu dieser Zeit waren die Grossbanken starken negativen Meldungen in der Presse unterworfen. Wir wurden förmlich überrannt von wechselwilligen Kunden. Dies hat uns stark gefordert und hat von allen Mitarbeitenden einen grossen Einsatz abverlangt. Eine grosse Herausforderung war sicherlich auch der erwähnte Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Oberes Gäu-Aare. Vorbereitend war ich während eineinhalb Jahren für beide Banken parallel verantwortlich. Das bedeutete zusätzlichen zeitlichen Aufwand, welcher nur mit Unterstützung und Motivation von allen Mitarbeitenden zu bewältigen war. Weiter hat uns sicherlich die Corona Krise stark gefordert. Viele Mitarbeitende fehlten krankheitshalber, Homeoffice wurde angeordnet und Schalter mussten schliessen. In dieser Zeit war die Kommunikation ein wichtiger Faktor. Dieser Job erfordert eine hohe Einsatzbereitschaft und erhöhtes Arbeitspensum. All das wäre ohne die Unterstützung und den Rückhalt meiner Familie und insbesondere meiner Frau Jacqueline nicht möglich gewesen.

Wieso ist Regionalität und Kundennähe für Ihre Bank entscheidend, und wie haben Sie den Kontakt zur lokalen Bevölkerung gepflegt?
Daniel Schick: Emotionen und regionale Kenntnisse sind etwas vom Wichtigsten, um Kunden ansprechen und gewinnen zu können. Ich bin in Langenthal aufgewachsen, habe mit der Familie 18 Jahre in Aarwangen gelebt und wohne seit 2007 wieder in Langenthal. In jungen Jahren habe ich in Langenthal und Herzogenbuchsee Handball gespielt. In Aarwangen war ich bei der Feuerwehr, in der Finanzkommission und im Fussballclub aktiv. In Langenthal habe ich mich im Stadtrat politisch eingebracht und war Präsident der Stadtvereinigung. Zudem spiele ich bei den Senioren des HC Thunstetten Eishockey und bin Mitglied im Lions Club. All diese Kontakte helfen, das Netzwerk auszubauen. Aus den interessanten Gesprächen entwickeln sich Freundschaften und Kundenbeziehungen. Ich habe meinen Job immer als Berufung gesehen. Privates und Geschäftliches haben sich vermischt. Als Bank sind wir regional tätig. Daher ist es wichtig, dass wir unser Umfeld und die Zusammenhänge kennen. Nur so ist es uns möglich, auch unsere Kunden optimal beraten zu können.

Was geben Sie Fabio Barbotti mit auf den Weg, wenn er am 1. Januar 2026 die Führung übernimmt?
Daniel Schick: Natürlich ist das Umfeld anspruchsvoll – wirtschaftlich wie geopolitisch. Aber gerade darin liegt auch die Chance, gemeinsam mit einem starken Team Akzente zu setzen und neue Ideen einzubringen. Ich wünsche dir, Fabio, viel Freude bei deiner neuen Aufgabe. Sie ist schön, herausfordernd und interessant. Du übernimmst ein motiviertes Team. Ich bin überzeugt, dass ihr die Bank gemeinsam mit neuen Ideen weiterentwickeln werden und dass die Raiffeisenbank Aare-Langete mit dir den richtigen Nachfolger gefunden hat.

Herr Barbotti, worauf freuen Sie sich am meisten, und was sind die grössten Herausforderungen, wenn Sie im Januar die Führung der Raiffeisenbank übernehmen?
Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe als Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Aare-Langete. In den vergangenen anderthalb Jahren konnte ich die Raiffeisen Gruppe und unsere Bank bereits gut kennenlernen. Mir ist bewusst, dass ich in grosse Fussstapfen trete – Daniel Schick ist in Langenthal eine echte Bankenlegende. Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz, diese verantwortungsvolle Rolle übernehmen und gemeinsam mit meinem Team die Weiterentwicklung unserer Bank gestalten zu dürfen. Die Bankenwelt befindet sich im Wandel: Die regulatorischen Anforderungen nehmen stetig zu – das sehe ich als grosse Herausforderung. Auch die Digitalisierung ist ein zentrales Thema. Dennoch bleibt Banking für mich ein Vertrauensgeschäft. Die persönliche Beratung und die Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden stehen weiterhin im Mittelpunkt.

Wie planen Sie die Strategie und das Image der Raiffeisenbank? Müssen oder dürfen wir mit Änderungen rechnen – oder bleibt alles wie gehabt?
Fabio Barbotti: Wir sind bereits sehr gut aufgestellt. Veränderung ist aber ein permanenter, wichtiger Begleiter. Das Wichtigste in unserer Organisation sind unsere Mitarbeitenden und unsere Kunden. Ich spüre eine grosse Loyalität unserer Mitarbeitenden. Wir wollen ein attraktiver Arbeitgeber sein, der die Mitarbeitenden fördert. Uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeitenden mitgestalten können und sehr gut ausgebildet sind. Für unsere Kunden wollen wir die beste Bank sein und ein zuverlässiger Partner für sämtliche privaten und geschäftlichen Bankbedürfnisse. Als Genossenschaft lassen wir unsere Mitglieder an unserem Erfolg partizipieren und unterstützen viele Vereine in der ganzen Region. Unsere neue Vision unterstreicht stark, in welche Richtung ich unsere Bank führen möchte: Wir begeistern – Engagiert. Echt. Genau hier.

Welche Werte vertreten Sie und möchten Sie Ihren Mitarbeitenden und den Kunden mit auf den Weg geben?
Fabio Barbotti: Ich lebe stark nach den Grundwerten Vertrauen, Respekt und Fairness. Zudem habe ich für unsere Mitarbeitenden immer ein offenes Ohr. Ich wünsche mir diese Grundwerte für jede Kundenbeziehung. Auf diesen Pfeilern lässt sich eine sehr angenehme, nachhaltige und erfolgreiche Zusammenarbeit aufbauen.

Was wünschen Sie Ihrer Raiffeisenbank für die Zukunft?
Fabio Barbotti: Ich wünsche mir für unsere Bank ganz viele zufriedene Kunden, die uns in ihrem Umfeld weiterempfehlen. Für die Entwicklung unserer Bank wünsche ich mir die Offenheit, neue Wege gehen zu wollen, aber dabei nie unsere genossenschaftlichen Werte zu vergessen.

Und zum Schluss: Was möchten Sie Daniel Schick mit auf den Weg geben, wenn er Anfang 2027 in Pension geht?
Lieber Dänu, ich möchte mich herzlich bedanken für das grosse Engagement, die Weitsicht und den Einsatz, mit dem du dieses Amt geprägt hast. Du darfst stolz sein auf das, was du erreicht hast. «Arbeit adé – Freizeit olé». Doch keine Sorge: Die Spuren deines Wirkens bleiben bestehen. Bleib gesund, neugierig und offen – und geniesse jeden Tag ohne Termine und To-do-Listen. Ich wünsche dir viele kleine Abenteuer zusammen mit Jacqueline und deinen Liebsten, gute Begegnungen und vor allem viel Freude an deiner Zeit.


Weitere Informationen zu Fabio Barbotti und zur Raiffeisenbank Aare-Langete: hier.

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