Wahlen Stadtpräsidium Langenthal

Fünf Fragen an Patrick Freudiger

Wer soll Langenthal in den kommenden vier Jahren als Stadtpräsident führen? In unserer Serie «Fünf Fragen an …» stellen sich die beiden Kandidaten den gleichen Fragen zu ihrer Motivation, ihren Zielen und ihrer Vision für die Zukunft der Stadt. Den Auftakt macht Patrick Freudiger (SVP).

_DSC1656 Kopie

Text: Patrick Jordi, PR / Foto: Thomas Peter
Datum: 30. Juni 2026

Patrick Freudiger (SVP) kandidiert am 30. August 2026 für die Wahl zum Stadtpräsidenten von Langenthal.

Patrick, warum sollen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger gerade dich zum neuen Stadtpräsidenten von Langenthal wählen?

Ich kenne die Stadt Langenthal, die Menschen hier und die drängenden Herausforderungen. Ich war 20 Jahre lang Stadtrat, in der GPK (Präsidium 2017/18) und bin seit 2025 im Gemeinderat, dabei durfte ich u.a. die Erarbeitung der Finanzstrategie begleiten. Als Rechtsanwalt kenne ich die Handlungsspielräume einer Gemeinde. Zudem bin ich auf kantonaler Ebene gut vernetzt (12 Jahre Grossrat, Präsident Finanzkommission, Geschäftsführer HEV Kt. BE). Die Zusammenarbeit mit Menschen aus allen politischen Lagern ist gelebter Alltag für mich. Gerne würde ich meine Erfahrung als Stapi für Langenthal einbringen.

Was sind aus deiner Sicht die drei dringendsten Projekte oder Herausforderungen, die Langenthal in den kommenden Jahren anpacken muss?

  • Brachliegende Areale müssen endlich entwickelt werden, im Dialog mit der Bevölkerung, den Parteien und Investoren (z.B. Alte Mühle, Porzi-Areal).
  • Die Verfahren insb. im Baubereich müssen schnell und verlässlich sein, das ist ein Standortvorteil für Langenthal.
  • Es stehen viele wichtige Investitionen an, z.B. bei Schulbauten (u.a. Kindergartenerweiterungen) und Sportanlagen (u.a. Erweiterung Eishalle Schoren). Damit Langenthal diese und weitere dringende Herausforderungen meistern kann und gleichzeitig steuerlich attraktiv bleibt, braucht es eine verlässliche und finanziell tragbare Planung.

Welche persönliche Eigenschaft oder Fähigkeit hilft dir am meisten dabei, eine Stadt zu führen?

Hartnäckigkeit und aktives Zuhören: Als Stapi habe ich die Interessen der Stadt durchzusetzen, gegen innen und aussen. Anpacken und umsetzen, motivieren, sich nicht mit halbherzigen Ergebnissen zufriedengeben und auch zwischen den Zeilen lesen. Gleichzeitig ist mir Teamplay wichtig: Ehrliches Zuhören ist keine Alibiübung, sondern Teil der Suche nach einem Kompromiss als der besten Lösung.

Was macht Langenthal für dich besonders lebenswert – und was möchtest du unbedingt bewahren?

Langenthal verfügt als Zentrumsgemeinde über ein breites, attraktives Angebot (Gewerbe, Bildung, Kultur, Freizeit/Sport, Spital etc.) mit guten Verkehrsanschlüssen, aber ohne anonym zu sein. Man kennt sich, und in ein paar Velominuten ist man vom Zentrum in idyllischen Naherholungsgebieten. Diese Langenthaler Kombination ist nicht Durchschnitt, sondern einzigartig. Das müssen wir bewahren!

Wo siehst du Langenthal in zehn Jahren – und welchen Beitrag möchtest du als Stadtpräsident dazu leisten?

Meine Vision von Langenthal ist eine Stadt, die ihr grosses Potential nutzt: Mit Arealentwicklungen und einer bürgernahen Verwaltung; mit mehreren sanierten Schul- und Sportanlagen und mit einer nach wie vor attraktiven Steueranlage. Eine Zentrumsgemeinde, welche ihre Interessen auch gegenüber dem Kanton konsequent vertritt (z.B. Agglo-Programme, Regionalverkehr). Solche Visionen realisieren wir nur gemeinsam. Als Stapi kann ich dabei Impulse setzen, Rahmenbedingungen mitprägen, Ansprechpartner und Vermittler sein.


Wahlinserat

Verwandte Inhalte

Ähnliche News