SRO AG – Orthopädie und Traumatologie.
Medizin mit kurzen Wegen
Viele Menschen verbinden moderne Orthopädie mit grossen Zentrumsspitälern. Dabei bietet die Orthopädie und Traumatologie des Spitals Langenthal (SRO AG) heute ein breites Behandlungsspektrum direkt in der Region – von Sportverletzungen über Gelenkersatz bis hin zu komplexen Revisionseingriffen. Chefarzt Dr. med. Alexander Schug erklärt, weshalb für ihn neben Innovation vor allem eines zählt: die persönliche Begleitung der Patientinnen und Patienten.
Text: PR / pj / Fotos: Thomas Peter / zvg
Datum: 1. September 2026
Für Dr. med. Alexander Schug beginnt gute Orthopädie nicht erst im Operationssaal. «Der persönliche Kontakt ist entscheidend», sagt der Chefarzt der Orthopädie und Traumatologie. Patientinnen und Patienten werden nach Möglichkeit vom ersten Sprechstundentermin über den Eingriff bis zur Nachkontrolle von derselben Ärztin oder demselben Arzt betreut. Dieses Modell schaffe Vertrauen, ermögliche kurze Kommunikationswege und gebe den Betroffenen Sicherheit – gerade dann, wenn eine Operation bevorsteht.
Diese Haltung prägt die gesamte Klinik. Viele Mitglieder des Kaderteams arbeiten seit Jahren zusammen und kennen sich bestens. Der enge Austausch untereinander sowie die Zusammenarbeit mit Hausärztinnen und Hausärzten sorgen dafür, dass die Behandlung nicht bei einer einzelnen Operation endet, sondern als durchgängiger Prozess verstanden wird. «Wir nehmen uns Zeit für unsere Patienten», bringt es Alexander Schug auf den Punkt. Dass viele Menschen aufgrund persönlicher Empfehlungen den Weg nach Langenthal finden, bestätigt diesen Ansatz immer wieder.
Spitzenmedizin bleibt in der Region
Die Orthopädie und Traumatologie des Spitals Langenthal deckt heute ein breites Spektrum ab. Behandelt werden Erkrankungen und Verletzungen des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates – von Schulter, Hüfte und Knie über Fuss und Hand bis hin zu Sportverletzungen und komplexen Unfallfolgen. Sowohl konservative Therapien als auch moderne operative Verfahren gehören zum Angebot. Selbst für anspruchsvolle Revisionseingriffe, bei denen bestehende Gelenkprothesen ersetzt werden müssen, ist die Orthopädie SRO eine Referenz. Bei hoch komplexen Fällen arbeitet die Klinik mit Zentrumsspitälern zusammen.
Zur wohnortsnahen Versorgung tragen auch die regelmässigen Sprechstunden im Gesundheitszentrum Jura Süd in Niederbipp bei. Gerade für Patientinnen und Patienten vom Jurasüdfuss verkürzen sich dadurch Anfahrtswege und Wartezeiten. Gleichzeitig bleibt die enge Anbindung an das Spital Langenthal jederzeit gewährleistet.
Technik unterstützt – der Mensch entscheidet
Die Klinik entwickelt ihr Angebot kontinuierlich weiter. Mit der schweizweit erstmals eingesetzten ENOVIS-Schulterprothese sorgte das Spital Langenthal weit über die Region hinaus für Aufmerksamkeit. Auch patientenspezifische 3D-Planungen kommen bereits heute zum Einsatz und ermöglichen eine besonders präzise Vorbereitung komplexer Eingriffe. Für Alexander Schug steht fest: Moderne Technik unterstützt die Operateurinnen und Operateure – entscheidend bleiben allerdings Erfahrung, Präzision und das Zusammenspiel des gesamten Behandlungsteams.
Die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten mit dem künstlichen Gelenk ist für die Orthopädie SRO ein zentrales Qualitätsmerkmal. Dazu nutzt die SRO AG einen validierten PROM-Fragebogen (Patient Reported Outcome Measurement) bei allen Patientinnen und Patienten, bei welchen der Ersatz eines Hüft-, Knie- oder Schultergelenks geplant ist. Vor der Operation werden die Beschwerden aus Sicht des Patienten erhoben. Sechs, respektive 12 Monate nach der Operation beurteilt der Patient das Operationsergebnis. Dabei werden Themenbereiche wie Schmerzen, Beweglichkeit, gelenksspezifische Zufriedenheit oder Lebensqualität beurteilt. Die Resultate werden jährlich ausgewertet und zur Qualitätsentwicklung der Klinik genutzt.
Wissen weitergeben
Ein grosses Anliegen ist der Klinik zudem die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte. Der Nachwuchs wird über mehrere Jahre intensiv begleitet und schrittweise an operative Eingriffe herangeführt. Dass ehemalige Assistenzärzte ihre Laufbahn später als Ober- und leitende Ärzte am Spital Langenthal fortsetzen, unterstreicht den nachhaltigen Ausbildungsansatz und die Attraktivität der Klinik.
Mit der steigenden Lebenserwartung wächst auch der Bedarf an orthopädischen Behandlungen. Dr. med. Alexander Schug ist überzeugt, dass die Orthopädie und Traumatologie des Spitals Langenthal dafür bestens gerüstet ist. Das Ziel bleibe unverändert: moderne Medizin auf hohem fachlichem Niveau anzubieten und diese mit persönlicher Betreuung zu verbinden. Denn genau diese Kombination macht für viele Patientinnen und Patienten den entscheidenden Unterschied.
Schlagworte: SRO AG