Kaffee-Fabrik Langenthal.

Mehr Raum für guten Kaffee

Die Kaffee-Fabrik hat ihren neuen Standort im Porzi-Areal bezogen. Der Umzug schafft deutlich bessere Voraussetzungen für das Kerngeschäft des Langenthaler Unternehmens: das Rösten und Verarbeiten hochwertiger Kaffeebohnen.

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Text: PR / pj, rb / Fotos: zvg
Datum: 27. August 2026

Wer die neue Kaffee-Fabrik an der Bleienbachstrasse betritt, erkennt sie sofort wieder. Der industrielle Stil, die vertrauten Sitzecken und die persönliche Atmosphäre sind geblieben. Und doch zeigt sich rasch: Am neuen Standort ist vieles grosszügiger, übersichtlicher und besser aufeinander abgestimmt.

«Wir waren schon immer eine Rösterei mit Café – und nicht umgekehrt», betont Inhaber Daniel Heiniger. Der Umzug ins Porzi-Areal wurde notwendig, weil die bisherige Fläche an der Bahnhofstrasse für die wachsende Kaffeeproduktion nicht mehr ausreichte. Was vor einigen Jahren mit einzelnen Kaffeesäcken begann, ist heute ein Betrieb, der Büros, Gastronomiebetriebe und Privatkundinnen und -kunden mit frisch geröstetem Kaffee beliefert.

Die neuen Räumlichkeiten ermöglichen klar getrennte Bereiche für Rösterei, Lager, Abpackerei, Verkauf und Café. Rohkaffee kann einfacher angeliefert und gelagert werden, gleichzeitig steht auch für die fertig gerösteten Bohnen deutlich mehr Platz zur Verfügung. Die verbesserten Abläufe erleichtern dem Team die tägliche Arbeit und schaffen Kapazitäten für die weitere Entwicklung.

Das Herzstück der Kaffee-Fabrik bildet der 12-Kilogramm-Röster. Pro Stunde können darauf bis zu 30 Kilogramm Kaffee verarbeitet werden. Daniel Heiniger möchte sich künftig wieder vermehrt auf das sorgfältige Rösten, das Entwickeln der Mischungen und die konstante Qualität der verschiedenen Kaffees konzentrieren.

Jede Mischung erhält ihr eigenes Profil

Die Kaffee-Fabrik bezieht ihre Bohnen von elf ausgewählten Farmen aus verschiedenen Teilen der Welt. Viele der Produzentinnen und Produzenten sind Daniel Heiniger persönlich bekannt. Beim Einkauf achtet das Unternehmen darauf, dass die Kaffees möglichst fair gehandelt werden und nachvollziehbar bleibt, wohin das Geld fliesst.

Aus den verschiedenen Rohkaffees entstehen eigene Mischungen, die schonend geröstet werden. Für jede davon entwickelt die Kaffee-Fabrik ein individuelles Röstprofil. Dadurch eignen sich die Bohnen je nach Mischung für Vollautomaten, Siebträgermaschinen oder alternative Zubereitungsmethoden.

Ergänzt wird die Rösterei durch einen separaten Verkaufsshop mit Kaffeemaschinen und persönlicher Beratung. Im Café können die Gäste den Kaffee weiterhin direkt vor Ort geniessen. Denn trotz des Wachstums bleibt ein Grundsatz unverändert: In der Kaffee-Fabrik gehören zu einer guten Tasse Kaffee immer auch ein Lachen und ein kurzes Gespräch.

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