Cornelia Wälchli – ein Wahlporträt

Sie will sich für den Mittelstand einsetzen

Cornelia Wälchli ist Unternehmerin und engagierte Kämpferin für den Mittelstand. Aus diesem Grund kandidiert sie bei den bevorstehenden Grossratswahlen vom 29. März auf der SVP-Liste für einen Sitz im bernischen Grossen Rat. «Der Mittelstand kommt immer mehr unter Druck, dazu kämpfen wir Gewerbetreibenden mit einer Bürokratie, die immer grössere Ausmasse annimmt», spricht die 55-jährige Langenthalerin zwei Themen an, die ihr am Herzen liegen und bei denen sie sich gerne auf kantonaler Ebene politisch engagieren würde.

cornelia_wälchli_1 Kopie 2_zugeschnitten

Text: textwerk / war / Public Relations
Datum: 10. März 2026

Cornelia Wälchli.

Ein politisches Amt habe in ihrer Familie zwar niemand ausgeübt, dennoch sei am Tisch die Politik stets ein Thema gewesen, erinnert sich Cornelia Wälchli an ihre Jugendzeit. «Unser Vater hat sich sehr für Politik interessiert und lebhaft darüber diskutiert und debattiert», erzählt sie, wie sie persönlich Zugang zur Politik fand. Nicht zuletzt aus diesem Grund, aber auch aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeiten, habe sie sich schon seit geraumer Zeit für Politik und die entsprechenden Themen interessiert. Als ehemalige Arztsekretärin kennt sie die Probleme in unserem Gesundheitswesen aus erster Hand, und als Unternehmerin weiss sie, womit sich Gewerbetreibende tagtäglich herumschlagen müssen.

In ihrer Wohngemeinde in Langenthal treffe sie immer wieder Leute an, die unzufrieden seien mit der politischen Elite in unserem Land oder im Kanton Bern. «Deshalb habe ich mich entschlossen, für den Grossen Rat zu kandieren und mich für diese Leute, unseren Mittelstand, einzusetzen», begründet sie ihre Kandidatur. Diese Bevölkerungsgruppe komme immer mehr unter Druck, in verschiedenen Bereichen wie den Steuern, dem Gesundheitswesen, bei den Krankenkassenprämien, der Mobilität und weiteren Themen.

Mehr Zeit für Kernaufgaben

So plädiert sie für gute Rahmenbedingungen für das Gesundheitspersonal, damit dieses seine Arbeit effizient und in guter Qualität erledigen könne. Wichtig sei auch, dass die Region Oberaargau weiterhin über ein gut funktionierendes Gesundheitswesen verfüge, mit einem Spital vor Ort. Dies gelte auch für das Gewerbe, das unter der zunehmenden Bürokratie leide. «Unternehmer sollten sich wieder vermehrt ihren Kernaufgaben widmen können», sagt die Langenthalerin und meint damit, dass sie sich eigentlich um das Führen ihres Betriebes und dessen Entwicklung kümmern sollte, statt die Zeit mit administrativen Aufgaben zu verbringen.

Was es bedeutet, einen Betrieb aufzubauen und zu entwickeln, weiss Cornelia Wälchli aus eigener Erfahrung, hat sie doch während der Corona-Phase ihren angestammten Beruf als Arztsekretärin aufgegeben und mit Picnolia, Garten- und Hauswartung, ein eigenes Unternehmen gegründet, das mittlerweile bereits über neun Teilzeit-Angestellte verfügt. «Was ich hier in kurzer Zeit geschafft und bewerkstelligt habe, möchte ich auch auf politischer Ebene vollbringen», verweist sie wieder auf ihre Kandidatur als Grossrätin.

Leidenschaftliche Unternehmerin und vielleicht schon bald auch Politikerin im Kanton Bern: Die Langenthalerin Cornelia Wälchli kandidiert auf der Liste der SVP Oberaargau für den Grossen Rat.

Ein Umdenken ist nötig

Optimierungspotenzial sieht sie ausreichend. «Es stört mich extrem, dass sowohl national wie auch kantonal sehr viel Geld für alles Mögliche ausgegeben wird, obwohl jedes Kind weiss, dass man im Grunde nur jenes Geld ausgeben kann, das auch tatsächlich vorhanden ist. Als Unternehmerin kann ich mir keine Investitionen leisten, die ich gar nicht bezahlen kann», macht das Mitglied der SVP Langenthal (Aktuarin im Vorstand) klar, dass hier ein Umdenken stattfinden muss. Sorgen macht sie sich auch über die heutige und künftige Rentnergeneration, die nicht zur Melkkuh des Staates werden dürfe. Sie plädiert deshalb für steuerfreie Renten.

Und noch etwas stört sie, ganz besonders als Frau: «Es darf doch nicht sein, dass sich mittlerweile auch in unserer Region eine Frau abends um 22 Uhr an gewissen Orten nicht mehr alleine aufhalten oder unterwegs sein kann, ohne zu befürchten, belästigt oder sogar angegriffen zu werden.» Die Politik habe auch im Kanton Bern dafür zu sorgen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger an jedem Ort und zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher fühlen können, lautet ein weiteres Anliegen der vierfachen Mutter.

Mit ihren Aussagen verdeutlicht die Langenthalerin, dass sie sich sehr gerne und mit viel Leidenschaft im Grossen Rat engagieren möchte. Anstatt wie ihr Vater nur über Politik zu debattieren, möchte sie an vorderster Front tatkräftig mitwirken. Gleichzeitig bleibt die SVP-Kandidatin realistisch, weiss sie doch, dass die fünf bisherigen Oberaargauer SVP-Grossräte alle erneut zur Wahl antreten und wohl von einem Bonus profitieren können. Dazu kommt, dass auf der SVP-Liste weitere namhafte Persönlichkeiten kandidieren. Dennoch glaubt sie an ihre Chance und sagt keck: «Bei jeder Wahl werden die Karten neu gemischt – und ich würde mich sehr über eine Wahl freuen und verspreche, dass ich mich für die Region und deren Bevölkerung einsetzen werde.»

Dabei vertraut sie auch auf ihr Netzwerk, engagiert sie sich doch persönlich oder mit ihrem Unternehmen in verschiedenen Gremien (Mitglied Wahlausschuss Langenthal, Delegierte SVP Oberaargau und Kanton Bern) oder Organisationen (Fachverband Bernischer Hauswarte, Pro Schweiz, Pro Libertate, Lignum Wald- und Holzwirtschaft, Oberaargauischer Landfrauenverein, Gewerbeverein Langenthal, Berner KMU oder Baugenossenschaft Freiland Langenthal).

Bilder: Leroy Ryser

2 Kommentare

  1. Veröffentlicht von Pius Lischer am 16. März 2026 um 15:34

    Grüezi Frau Wälchli
    Sie versprechen dass Sie sich für die KMU einsetzen.
    Wir sind alle Konsumenten und die Steuern und anderen Zwangsabgaben die unsere Arbeit verteuern nehmen immer mehr zu.
    Wie gefällt Ihnen die Idee dass wir die Zwangsabgaben die wir als Produzenten und Konsumenten doppelt zahlen durch Lenkungsabgaben ersetzen die immer die Endkonsumenten zahlen müssen?
    Gruss von Pius

    • Veröffentlicht von Cornelia Wälchli am 16. März 2026 um 21:41

      Guten Abend Herr Lischer
      Herzlichen Dank für ihre Nachricht.
      Ich sehe die Lenkungsabgabe als “getarnte Steuer” wo den Mittelstand sowie das Gewerbe noch mehr belastet.

      Freundliche Grüsse
      Cornelia Wälchli

Hinterlassen Sie einen Kommentar




Verwandte Inhalte