Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Event.

Stabhochsprungmeeting City-Athletics presented by IBL 2025

Nach dem erfolgreichen Comeback im letzten Jahr kehrt City-Athletics 2025 mit neuen Ideen und frischer Energie zurück in die Langenthaler Marktgasse. Was diesen Anlass so besonders macht, wie es gelungen ist, ihn wieder zu beleben, und mit welchen Herausforderungen und Neuerungen die zweite Ausgabe aufwartet, erklärt das OK im Interview.

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Text: PR, pj / Bilder: zvg
Datum: 15. August 2025

Letztes Jahr ist City-Athletics nach vier Jahren Pause zurückgekehrt. Was macht diesen Anlass eigentlich so besonders?

Am Morgen werden die Strassen im Stadtzentrum gesperrt. Dann entsteht auf der Kreuzung beim Bären eine eindrückliche Plattform, auf der später gesprungen wird. Diese Konstruktion bringt das Publikum nah ans Geschehen. Genau von dem lebt City-Athletics. Man sieht jede Bewegung, hört jeden Schritt und ist mitten im Geschehen dabei. Dazu kommt der spezielle Showmodus. Frauen und Männer treten gemeinsam in einer Kategorie an. Gewertet wird die Summe der drei besten Sprünge, die Frauen erhalten einen Bonus. Das sorgt für Spannung und Ausgeglichenheit.

Wie ist es euch gelungen, City-Athletics überhaupt wieder ins Leben zu rufen?

Der Anstoss kam vom LV Langenthal unter dem Präsidenten Markus Meyer. Danach formierte sich ein neues, motiviertes OK. Als die Arbeit begann, merkte man schnell, dass der Anlass vielen Menschen gefehlt hatte. Die Unterstützung war von Anfang an gross. Im OK selbst war die Motivation hoch. Und auch von aussen kam viel Zuspruch. Besonders erfreulich war, wie stark das Projekt bei lokalen Firmen auf Anklang stiess. Viele erklärten sich bereit, den Neustart zu unterstützen. Die IB Langenthal AG, die sich als Namens- und Hauptsponsorin engagiert, spielte dabei eine wichtige Rolle für das Wiederbeleben des Events.

Was erwartet uns konkret am 29. August 2025?

Der Anlass bleibt seinem typischen Charakter treu. Ab 17.30 Uhr startet die Festwirtschaft in der Marktgasse, betrieben durch den Bären Langenthal. Um 18.45 Uhr werden die Athletinnen und Athleten vorgestellt. Danach beginnt der Wettkampf. Im Anschluss folgt ein kurzer Showblock mit lokalen Beiträgen. Das Ganze ist offen zugänglich, mitten in der Stadt, nahbar und unkompliziert.

Was ist 2025 neu – worauf darf man sich freuen?

In diesem Jahr kommt eine neue zertifizierte Sprunganlage zum Einsatz. Die bisherige wurde nach dem letztjährigen Anlass ausserhalb des Events demoliert und musste ersetzt werden. Die Beschaffung ist dem LV Langenthal zu verdanken, der hier eine zentrale Rolle gespielt hat. Ausserdem werden dieses Jahr erstmals zwei Screens eingesetzt. Darauf laufen visuelle Elemente mit den Namen der Teilnehmenden, aktuellen Höhen und Zwischenranglisten. Das ermöglicht dem Publikum, den Wettkampf noch direkter mitzuverfolgen und besser teilzuhaben.

Was war die grösste Herausforderung bei der Planung dieses Jahr?

Vieles lief dieses Jahr deutlich entspannter als beim Neustart. Es gab mehr Erfahrung, Abläufe waren bereits bekannt, gewisse Dinge mussten nicht mehr von Grund auf neu gedacht werden. Die grösste Herausforderung war klar das Teilnehmerfeld. Letztes Jahr hatten wir mit Angelica Moser, Matt Ludwig und weiteren bekannten Namen ein starkes Line-up. An diese Attraktivität heranzukommen, war in dieser Saison deutlich schwieriger.

Warum ist es dieses Jahr so schwierig, Top-Athletinnen und -Athleten nach Langenthal zu holen?

City-Athletics findet traditionell einen Tag nach Weltklasse Zürich statt. Das ist grundsätzlich ein gutes Datum. Doch mittlerweile ist die Schweizer Leichtathletik so stark, dass gerade in dieser Woche viel von den Athletinnen und Athleten gefordert wird. Allen voran Angelica Moser ist medial präsent, alle wollen etwas von ihr, und das macht es nicht einfach, sie zusätzlich für Langenthal zu gewinnen. Noch entscheidender ist aber der Blick auf den internationalen Kalender. Zwei Wochen nach unserem Anlass beginnt die Leichtathletik-WM in Tokio. Viele Athletinnen und Athleten bereiten sich gezielt darauf vor. Matt Ludwig, der letztes Jahr am City-Athletics war, hatte auch für dieses Jahr bereits zugesagt. Doch als er sich für die WM qualifiziert hat, entschied er sich für den Weg der intensiven Vorbereitung. Die Athletenverpflichtung unter der Leitung der ehemaligen Topathletin Nicole Büchler hat alles versucht, ein attraktives Feld zusammenzustellen. Die Umstände waren aber in diesem Jahr besonders schwierig. Unser Ziel bleibt trotzdem klar. Wir wollen City-Athletics weiterhin mit Top-Athletinnen und -Athleten verbinden. Für das nächste Jahr wird auch geprüft, ob das Datum im Spätsommer leicht verschoben werden kann. Im Jahr 2026 steht keine WM an, das wird die Planung erleichtern.

Auf wen dürfen wir uns beim diesjährigen Wettkampf freuen?

Mit dabei sind die beiden Schweizer U23-EM-Teilnehmerinnen Romy Burkhard und Fiona Heinzmann, die Lokalmatadoren Amélie Ledermann und David Anderegg sowie die Schweizer Springer Felix Eichenberger und Justin Fournier. Ergänzt wird das Feld durch internationale Gäste wie Riccardo Klotz aus Österreich. Alle bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau. Das sorgt für ein offenes Feld und einen spannenden Wettkampf. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf einen intensiven Abend freuen. Mit vielen Namen, die man sich merken sollte.

Also, lohnt sich der Besuch am City-Athletics 2025?

Auf jeden Fall lohnt es sich. Als OK hoffen wir auf ähnlich gutes Wetter wie letztes Jahr. Dann steht einem grossartigen Abend mitten in der Stadt nichts mehr im Weg. Der Eintritt ist kostenlos. Man kann essen, trinken, das Spektakel verfolgen. Einfach vorbeikommen und geniessen.

Worauf freut sich das OK am meisten?

Auf den Moment, wenn es wieder losgeht. Wenn die ersten Zuschauerinnen und Zuschauer in der Marktgasse stehen, die Musik einsetzt und der erste Sprung gemacht wird. Dann weiss man: Jetzt ist wieder City-Athletics!

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