Überbauung am «Brunnenplatz».

Wichtige Grundsteinlegung im Stadtzentrum

Die Baukörper der Überbauung am «Brunnenplatz» werden nach ihrer Fertigstellung wie ein markantes Einfallstor ins Stadtzentrum wirken. Am Freitag, 27. Februar 2026, wurde der Grundstein gelegt und eine Zeitkapsel mit Dokumenten sowie Erinnerungsstücken im Boden versenkt. MYLA war vor Ort und hat die wichtigsten Momente fotografisch festgehalten. Im folgenden Newsartikel findest du eine Bildergalerie sowie einen Bericht, der auf der Medienmitteilung von Ducksch Anliker basiert.

Baustellenleute

Text: Eing. / Patrick Jordi
Datum: 28. Februar 2026

Grundsteinlegung

Wohnen am Brunnenplatz

Neues Wohnprojekt im Zentrum von Langenthal nimmt Gestalt an

Mit einer symbolträchtigen Geste ist der Startschuss für die Überbauung «Brunnenplatz» gefallen: Bei der Grundsteinlegung wurde eine Zeitkapsel ins Fundament eingelassen. Neben Wünschen der künftigen Eigentümerinnen und Eigentümer enthält die Zeitkapsel Erinnerungsstücke aus einer mehr als zehnjährigen Planungsphase – ein Zeichen dafür, wie lange und intensiv das Projekt vorbereitet wurde.

Die Geschichte des Bauvorhabens an der Kreuzung Bützberg-, Bahnhof- und Talstrasse reicht bis ins Jahr 2014 zurück. Damals stellte das Unternehmen Ducksch Anliker bei der Stadt Langenthal den Antrag, für das zentrale Areal eine gemeinsame Planung zu erarbeiten. 2015 folgte ein Workshop-verfahren, aus dem ein Richtprojekt hervorging. Dieses wurde vom Lausanner Büro Bakker Blanc Architectes ausgearbeitet und definierte die städtebaulichen, gestalterischen und architektonischen Leitplanken.

In den darauffolgenden Jahren wurden die baurechtlichen Grundlagen in einer Überbauungsordnung festgelegt. Im Sommer 2025 erhielt das Bauvorhaben schliesslich die rechtskräftige Bewilligung. Bereits im August wurde mit den Rückbauarbeiten der zwischenzeitlich leerstehenden Liegenschaften begonnen. Wo sich heute eine grosse Baugrube befindet, entstehen in den kommenden zwei Jahren drei Baukörper mit insgesamt 29 Eigentumswohnungen sowie zwei Gewerbeeinheiten.

Rund zwei Drittel der Wohnungen sind inzwischen verkauft. Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner dürfen sich auf ein Zuhause in zentraler Lage freuen.

Drei Gebäude mit abgestufter Höhe

Die Überbauung besteht aus drei in der Höhe gestaffelten Mehrfamilienhäusern entlang der Bützbergstrasse. Die Häuser mit drei bis sechs Geschossen sind als Punktbauten entlang der Strasse angeordnet. In ihrer Höhenentwicklung nehmen sie Bezug auf die benachbarten Gebäude und vermitteln zum angrenzenden Quartier.

Der vorgelagerte Brunnenplatz gibt der Überbauung seinen Namen und bildet das zentrale Element des Projekts. Bestehende Elemente wie der historische Brunnen, die Treppe und die Pflanzfelder werden in das neue Gestaltungskonzept integriert und zu einem harmonischen Ensemble zusammengeführt.

Öffentlicher Raum und grüne Rückzugsorte

Das Projekt greift die traditionelle Gliederung von Strassen- und Hochtrottoirbereich auf. Entlang der Bützbergstrasse führt das öffentlich zugängliche Hochtrottoir über den Brunnenplatz bis zur Talstrasse. Die Eingänge zu den Gebäuden A und B liegen erhöht am Hochtrottoir und sind von Norden her erschlossen, während Haus C direkt vom Brunnenplatz aus zugänglich ist.

Der Aussenraum wird klar gegliedert: Pflanztröge mit Bäumen trennen den öffentlichen Bereich vom privateren Grünraum. Sichtbetonmauern in Sitzhöhe fassen die leicht erhöhte Ruhezone ein, die von Sträuchern, Gräsern und Stauden umgeben ist. Grünflächen, schattenspendende Bäume, Holzelemente und verschiedene Sitzgelegenheiten sollen einen lebendigen Begegnungsraum schaffen – auch in heissen Sommerperioden.

 

Ende der Mitteilung


Hinweis: Die MYLA-Redaktion hat diese Medienmitteilung vor der Veröffentlichung geprüft, redaktionell bearbeitet und lektoriert.


Bildergalerie:

  • Versenkten gemeinsam die Zeitkapsel im Boden (von links): Marco Bakker (Bakker & Blanc architectes), Stadtpräsident Reto Müller, Lorenzo Baruzzo (Baruzzo Architekten + Immobilien), Gian Kämpf (CEO Ducksch Anliker).
  • «Geplant ist, dass die ersten Wohnungen per Februar/März 2028 bezugsbereit sind», sagte Lorenzo Baruzzo, der für den Verkauf der Wohneinheiten zuständig ist, anlässlich der Grundsteinlegung.
  • Marco Bakker (Bakker & Blanc architectes) erklärte, die Baukörper der neuen Überbauung nähmen gestalterisch Bezug auf die umliegenden Gebäude in Langenthal. Farblich orientierten sich die beiden höheren Bauten am Brunnenplatz am früheren Metzgereigebäude.
  • Für Reto Müller (SP) war es womöglich die letzte grössere Grundsteinlegung als amtierender Stadtpräsident von Langenthal.
  • Gian Kämpf, CEO von Ducksch Anliker, zeigte sich sichtlich erleichtert, dass es mit diesem wichtigen Baustein im Stadtzentrum nun endlich vorwärtsgeht.
  • Gian Kämpf (links) und Reto Müller im Gespräch beim Verlassen der Baugrube.
  • Blick auf die Baustelle.

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